Notwendigkeit von Einbruchschutz – Einbruch-Report des GDV

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft, kurz GDV, veröffentlicht regelmäßig Studien zur Entwicklung der Einbruchszahlen und den wichtigsten Schwachstellen beim Einbruchschutz.

Hier werden jedoch lediglich die Einbrüche erfasst, die als Schadensfälle an die Versicherungen gemeldet wurden. Die im Einbruch-Report veröffentlichten Zahlen sind alarmierend.

Die deutschen Versicherer mussten in den Jahren 2007 bis 2009 noch jeweils Gesamtschäden in Höhe von etwa 280 Millionen Euro pro Jahr regulieren. Im Anschluss gab es stets eine kontinuierliche Steigerung. Im Jahr 2014 wurde ein vorläufiger Höhepunkt mit Gesamtschäden aus Einbrüchen in Höhe von 490 Millionen Euro verzeichnet.

Wo liegen die Schwachstellen beim Einbruchschutz?

Natürlich hat sich der GDV in seiner Studie auch mit den wichtigsten Ursachen erfolgreicher Einbrüche beschäftigt. Dabei wurden gravierende Unterschiede zwischen Wohnungseinbrüchen in Mehrfamilienhäusern und Einbrüchen in Eigenheime festgestellt. Im Mehrfamilienhaus ist der mangelhafte Einbruchschutz an den Wohnungstüren die wichtigste Ursache der hohen Zahl der Geschädigten. Bei 55,8 Prozent aller gelungenen Wohnungseinbrüche haben sich die Täter diese Schwachstelle beim Einbruchschutz zu Nutze gemacht. Auf dem zweiten Platz der Einstiegsstellen im Mehrfamilienhaus finden sich mit einem Anteil von 23,2 Prozent die Fenstertüren. Sie rangieren bei erfolgreichen Einbrüchen in Eigenheime mit 40,7 Prozent auf dem Spitzenplatz, während sich hier die Fenster mit 40,4 Prozent auf dem zweiten Platz der beliebtesten Einstiegstellen finden.

Welche Folgen hat ein mangelhafter Einbruchschutz?

Die durchschnittlichen Schadenssummen bei den Einbrüchen steigen ebenfalls stetig weiter an. Im Jahr 2004 lagen sie nach den Angaben des GDV noch bei 2.350 Euro pro Schadensfall. Der Schaden, der durch nicht vorhandenen Einbruchschutz entstanden ist, lag im 2014 bereits bei durchschnittlichen 3.250 Euro. Ein Grund dafür ist, dass sich die Menschen immer mehr hochpreisige Technik kaufen. Vor allem Smartphones, Tablets und Notebooks sowie hochwertige Digitalkameras erfreuen sich bei den Einbrechern als schnell verkäufliche Beute großer Beliebtheit.

Für viele Betroffene ist jedoch den wirtschaftlichen Schaden weitaus weniger wichtig wie der durch Wohnungseinbrüche entstehenden Verlust des Sicherheitsgefühls und der Privatsphäre. Ist der Einbruchschutz nicht optimal und die Täter schaffen es, in die Räume einzudringen, werden in 68,1 Prozent aller Fälle sämtliche persönlichen Dinge durchsucht. 55,4 Prozent der Einbrecher stöbern auch im Kleiderschrank nach schnell verwertbarer Beute. 42,2 Prozent aller Täter lassen die Eigenheime und Wohnungen im verwüsteten Zustand zurück.

Die Konsequenz dessen ist, dass sich mit 46,5 Prozent knapp die Hälfte aller Betroffenen selbst ein Jahr nach der Tat in den eigenen vier Wänden noch nicht wieder sicher fühlt. Bei rund einem Fünftel der Betroffenen zeigten sich nach dem gleichen Zeitraum noch deutliche Anzeichen von Panikattacken.

Fazit: Wer in einen guten Einbruchschutz investiert, profitiert nicht nur vom Schutz seiner Wertgegenstände, er sorgt ebenfalls dafür, dass sein Sicherheitsgefühl und seine Privatsphäre nicht durch unerwünschte Eindringlinge verletzt wird.

 

Quelle:
http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2015/05/GDV-Einbruch-Report_2015.pdf

 

 

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